Sonnenrädchen
Dieses Wunderrädchen funktioniert nur bei praller Sonne.

Im Mai gibt es hierzu schon genügend Licht.

Du brauchst: Aluminiumfolie, ein hohes Glas, Bleistift,
Lineal, Schere, Streichholz, Alleskleber, Pinsel,
Plakatfarbe

Zeichne 4 nebeneinander liegende Quadrate (3 x 3cm) deutlich
auf die Folie. Bemale die matte Seite vollständig mit
schwarzer Plakatfarbe.

Schneide die Folienquadrate auseinander, wenn sie trocken
sind. Befestige einen langen Faden mit einem Tropfen
Alleskleber am Streichholzende.

Klebe an jede Seite des Streichholzes ein Quadrat, immer
eine schwarze und eine silberne Seite stehen sich gegenüber.
Dafür brauchst du ein wenig Geduld.

Beklebe die Hälfte des Glases von außen mit Folie. Wickle
den Faden in der passenden Länge um den Stift.
Hänge das Rädchen in das Glas. So, und jetzt stellst du das
Glas auf die Fensterbank, in die pralle Sonne.
Ich wollte schon gerne wissen, wie das funktioniert -
Großvater, der ja immer alles weiß, hat's mir erklärt: Die
schwarzen Seiten der Folie schlucken mächtig viel Licht,
ungefähr 10 mal mehr als die Licht abweisenden, glänzenden
Seiten. Die schwarze Seite strahlt also wenig Wärme ab und
die glänzende Seite viel. Dadurch "schieben" die glänzenden
Flächen die schwarzen Flächen sozusagen vor sich her und das
Rädchen beginnt sich zu drehen. Großvater nennt das Physik. |